Breitunger Seen

Lage und Entstehung

Die Breitunger Seen gehören zu den Einbruchseen, wie Benshäuser Kutte, Schönsee, Salzunger Seen usw.. Sie entstanden durch Auslaugung der unterirdischen Salzlager, die sich unter einer mächtigen Buntsandsteindecke bis nach Breitungen erstrecken. Sie sind die größten natürlich entstandenen Seen ihrer Art in Thüringen. Die Auslaugungen und Einbrüche dauern an. Wurden im Heimatbuch von Breitungen noch 18 ha Wasserfläche angegeben, waren es bereits bei einer Luftmessung von 1994 27,3 ha.

Lageplan NSG

 

Die Bedeutung der Breitunger Seen in der Schutzgebietskulisse

 

 

Historie der Breitunger Seen

In den Jahren 1947 bis 1955 drohte den Seen die völlige Vernichtung. Durch Verkippung von Braunkohlenasche aus dem Kraftwerk und Asche und Schutt von der Reichsbahn wurde die Wasserfläche immer kleiner. Wissenschaftler und die Bevölkerung riefen zur Rettung auf.

Ab dem Jahre 1955 setzten sich besonders die Natur- und Heimatfreunde in Verbindung mit den staatlichen Stellen des Naturschutzes dafür ein, eine Veränderung herbeizuführen.

Eine einmalige Aktion – wie sie heut gar nicht mehr denkbar wäre – begann. Mit tausenden freiwilligen Aufbaustunden der Bevölkerung, auch unter Einbeziehung der Jugend, begann man die schwarz-graue Aschenhalde zu rekultivieren.

Rekultivierung 

Carl Dittmar, Sep. 1955 (von Gisela Roese)

 

 

 

Arten und Lebensgemeischnaften an den Breitunger Seen früher und heute

 

 Hochwasser 1982